dass du weißt, was ich für dich empfinde und mich trotzdem weiterhin für sex benutzen würdest,
zeigt mir, dass ich dir nicht das geringste bedeute.
warum aber war dann in unserer gemeinsamen nacht so viel gefühl abseits von wahnsinniger sexueller lust aufeinander zwischen uns?
habe ich mir das eingebildet?
haben meine sensiblen antennen, die in den beiden nächten mit a. so zuverlässig funktionierten, bei dir versagt?
ich komme auf keinen grünen zweig.
ich kann nicht anders, ich MUSS dich fragen.
deine antwort ist gestammel, das an überheblichkeit nicht zu überbieten ist.
du erklärst mir, dass sex eine komplexe sache ist.
dass du sexuell gesehen schon etwas für mich empfunden hast.
dass es GEGENSEITIG war.
und dass du mit treue ein problem hast.
dass du einfach nicht treu sein KANNST.
DU.
ausgerechnet DU.
als wärst du der tollste hecht auf erden.
es fällt mir wie schuppen von den augen:
wie feige du bist.
wie verlogen.
wie du mit gefühlen spielst.
mit den gefühlen von zwei frauen, die dir wahrscheinlich beide in jeder hinsicht haushoch überlegen sind.
wie kalt du bist.
was für ein riesiges problem du hast.
eine riesige emotionale störung.
eine absolute unfähigkeit, dich zu binden und verantwortung zu übernehmen.
wie giftig du für mein selbstvertrauen bist.
wie krank.
und mit einem mal ist da nur noch verachtung in mir für dich.
von dem liebenswerten, klugen mann, der du für mich warst, bleibt realistisch gesehen und nach abzug aller minuspunkte der letzten wochen nur noch ein ziemlich armseliger, charakterloser wurm.
und die erkenntnis:
diese nacht war ein fehler.
sie hätte niemals passieren dürfen.
und wird auch nie wieder passieren.
ein hotelzimmer. ein mann. eine frau. vor jahren in tiefer leidenschaft verbunden. und nun eine letzte nacht. bevor sie sich für immer trennen. - ein pop-up-blog zum vonhintennachvornelesen
Freitag, 8. September 2017
lie to me
später schreibt er mir:
auch diese nacht mit dir war wunderschön.
ich antworte:
ja, für mich auch.
dann warte ich ein paar minuten.
bevor ich seine nummer auf meinem handy blockiere...
auch diese nacht mit dir war wunderschön.
ich antworte:
ja, für mich auch.
dann warte ich ein paar minuten.
bevor ich seine nummer auf meinem handy blockiere...
fuck me
wir tun es in der wohnung seines freundes.
er zieht mich aus wie man ein geschenk auspackt.
dann dreht er mich um und nimmt mich hart von hinten.
die unmittelbarkeit und selbstverständlichkeit, mit der er das tut, erregt mich.
irgendwann steckt er mir seinen schwanz plötzlich statt in die möse in den arsch und fickt mich hart weiter, als er merkt, dass es mir gefällt und nicht wehtut.
dann kommt er gewaltig in meinem arsch und die hitze seines saftes breitet sich in mir aus.
ich mag es, bin aber nicht gekommen, als er von mir ablässt und sich zur seite rollt.
dann atmet er aber bloß ein paarmal durch und beginnt mich zu küssen.
nur minuten später ist er schon wieder steinhart und bohrt sich in mich.
fickt mich wie der teufel.
mein orgasmus kommt schnell und überraschend.
ich versäume die köstliche vorfreude auf ihn.
danach liegen wir schnaufend nebeneinander.
er spielt mit meinem haar.
ich berühre ihn nicht.
er ist ein fremder.
sonst nichts.
ich sehe mich in der junggesellenwohnung des freundes um.
wir reden ein bisschen.
später bekomme ich nochmal lust auf ihn.
ich rutsche hinunter und beginne, seinen schwanz zu lutschen.
hingebungsvoll knie ich zwischen seinen beinen und strecke den arsch in die luft, während ich ihn blase.
das nächste mal, sagt er stöhnend, wird s. dich genau in dieser stellung von hinten ficken, wenn du mich leckst, und ich werde zuschauen und dann in deinem mund kommen und du wirst alles schlucken.
komm, sagt er dann, ich will nochmal in deinen arsch.
ich strecke ihn ihm schamlos entgegen und er dringt in meine enge ein.
fickt mich, bis wir beide kommen.
ich liebe das gefühl, wenn sich seine hitze in meinem arsch ausbreitet.
danach liegen wir ineinander verschlungen und er erzählt mir - von seiner frau.
und ich denke: bitte nicht schon wieder.
ich stehe auf, gehe ins bad, um mich zu reinigen und ziehe mich an.
ich muss los, sage ich.
er nimmt mich nochmal in die arme und zieht sich auch an.
wir verlassen die wohnung und sagen uns mit einem kuss an der straßenkreuzung gute nacht, obwohl schon der morgen graut, bevor wir in entgegengesetzte richtungen davongehen.
in der straßenbahn, auf der heimfahrt, fühle ich mich leer.
immer wieder muss ich an das hotelzimmer denken und an dich, wie du deinen schwanz tief in mich bohrst, während ich dich erschöpft reite und nicht aufhören kann.
in der wohnung suche ich bei deinem blog zuflucht und bemerke, dass du etwas neues geschrieben hast.
dass du in meine stadt kommen willst, um mich zu ficken.
es geht nicht um liebe.
es geht nicht um dieses verschmelzen, das ich damals mit dir im hotelzimmer gefühlt habe.
es geht nicht um meine gefühle für dich.
es geht ums ficken.
ums benutzen.
und ums wegwerfen.
warum verliebe ich mich immer in arschlöcher, denke ich.
er zieht mich aus wie man ein geschenk auspackt.
dann dreht er mich um und nimmt mich hart von hinten.
die unmittelbarkeit und selbstverständlichkeit, mit der er das tut, erregt mich.
irgendwann steckt er mir seinen schwanz plötzlich statt in die möse in den arsch und fickt mich hart weiter, als er merkt, dass es mir gefällt und nicht wehtut.
dann kommt er gewaltig in meinem arsch und die hitze seines saftes breitet sich in mir aus.
ich mag es, bin aber nicht gekommen, als er von mir ablässt und sich zur seite rollt.
dann atmet er aber bloß ein paarmal durch und beginnt mich zu küssen.
nur minuten später ist er schon wieder steinhart und bohrt sich in mich.
fickt mich wie der teufel.
mein orgasmus kommt schnell und überraschend.
ich versäume die köstliche vorfreude auf ihn.
danach liegen wir schnaufend nebeneinander.
er spielt mit meinem haar.
ich berühre ihn nicht.
er ist ein fremder.
sonst nichts.
ich sehe mich in der junggesellenwohnung des freundes um.
wir reden ein bisschen.
später bekomme ich nochmal lust auf ihn.
ich rutsche hinunter und beginne, seinen schwanz zu lutschen.
hingebungsvoll knie ich zwischen seinen beinen und strecke den arsch in die luft, während ich ihn blase.
das nächste mal, sagt er stöhnend, wird s. dich genau in dieser stellung von hinten ficken, wenn du mich leckst, und ich werde zuschauen und dann in deinem mund kommen und du wirst alles schlucken.
komm, sagt er dann, ich will nochmal in deinen arsch.
ich strecke ihn ihm schamlos entgegen und er dringt in meine enge ein.
fickt mich, bis wir beide kommen.
ich liebe das gefühl, wenn sich seine hitze in meinem arsch ausbreitet.
danach liegen wir ineinander verschlungen und er erzählt mir - von seiner frau.
und ich denke: bitte nicht schon wieder.
ich stehe auf, gehe ins bad, um mich zu reinigen und ziehe mich an.
ich muss los, sage ich.
er nimmt mich nochmal in die arme und zieht sich auch an.
wir verlassen die wohnung und sagen uns mit einem kuss an der straßenkreuzung gute nacht, obwohl schon der morgen graut, bevor wir in entgegengesetzte richtungen davongehen.
in der straßenbahn, auf der heimfahrt, fühle ich mich leer.
immer wieder muss ich an das hotelzimmer denken und an dich, wie du deinen schwanz tief in mich bohrst, während ich dich erschöpft reite und nicht aufhören kann.
in der wohnung suche ich bei deinem blog zuflucht und bemerke, dass du etwas neues geschrieben hast.
dass du in meine stadt kommen willst, um mich zu ficken.
es geht nicht um liebe.
es geht nicht um dieses verschmelzen, das ich damals mit dir im hotelzimmer gefühlt habe.
es geht nicht um meine gefühle für dich.
es geht ums ficken.
ums benutzen.
und ums wegwerfen.
warum verliebe ich mich immer in arschlöcher, denke ich.
Montag, 4. September 2017
Mittwoch, 30. August 2017
Dienstag, 29. August 2017
someone else
mein herz beruhigt sich,
denn es weiß, dass das, was für mich bestimmt ist,
mich niemals verfehlt
und das, was mich verfehlt,
niemals für mich bestimmt war ...
denn es weiß, dass das, was für mich bestimmt ist,
mich niemals verfehlt
und das, was mich verfehlt,
niemals für mich bestimmt war ...
Montag, 7. August 2017
epilog
ich lese montauk.
satz für satz bemühe ich mich,
nicht dich
in das erzählte hineinzulesen,
sondern einfach nur den alternden frisch (mit der jungen alice)
heraus.
es gelingt mir nur mangelhaft.
ich lese frisch als
einen leeren mann,
desillusioniert und zuweilen voller geschwätzigkeit
und selbstmitleid
in der rückschau seines lebens.
schmerzhaft oft seine resignation.
was er an alice am meisten mag,
ist die distanz, die sie hält.
ihre anspruchslosigkeit, die der eines kindes gleicht.
I'm hungry.
I'm sleepy.
I'm feeling well.
satz für satz muss ich mich ermahnen,
nicht dich in manchen sätzen zu sehn.
am ende ist mir trotzdem
vieles klar.
vor allem eines:
ich hätte dich bis zum wahnsinn lieben können,
es wäre dir nicht gelungen,
mich zurückzulieben.
satz für satz bemühe ich mich,
nicht dich
in das erzählte hineinzulesen,
sondern einfach nur den alternden frisch (mit der jungen alice)
heraus.
es gelingt mir nur mangelhaft.
ich lese frisch als
einen leeren mann,
desillusioniert und zuweilen voller geschwätzigkeit
und selbstmitleid
in der rückschau seines lebens.
schmerzhaft oft seine resignation.
was er an alice am meisten mag,
ist die distanz, die sie hält.
ihre anspruchslosigkeit, die der eines kindes gleicht.
I'm hungry.
I'm sleepy.
I'm feeling well.
satz für satz muss ich mich ermahnen,
nicht dich in manchen sätzen zu sehn.
am ende ist mir trotzdem
vieles klar.
vor allem eines:
ich hätte dich bis zum wahnsinn lieben können,
es wäre dir nicht gelungen,
mich zurückzulieben.
Sonntag, 6. August 2017
letting go
sie verbringt ein ruhiges wochenende.
sie ist ganz allein und liest viel.
es geht ihr gut.
nur manchmal kommt der schmerz,
den sie wegraucht
und manchmal ein wenig wegweint.
bis es wieder geht.
abends ruft a. an und erzählt ihr lächelnd,
dass er mit seinem freund gesprochen habe
und dieser sich auf sie freut.
und ein heißer schreck durchfährt sie,
weil bisher alles so theoretisch war
wie ein entfernter traum.
aber nun ist es konkret
und sie weiß:
es wird geschehn.
als sie am nächsten morgen erwacht,
ist auf ihrem handy eine frühmorgendliche nachricht von t.
eine von vielen aus den letzten jahren,
mit denen er sich mit einem bild seiner momentanen umgebung
und einem kuss, der nichts bedeutet,
alle paar wochen in erinnerung ruft.
was sie sonst verärgert, rührt sie heute.
es rückt ihr den kopf zurecht, wer sie ist.
dass sie es nicht nötig hat,
gegen ein ende anzuschreiben,
mit dem nur sie sich nicht abfinden mag.
zwei männer,
an denen ihrem herzen kaum etwas liegt
zerren sie wohlwollend weg
von dem, was war.
sie begreift,
dass es zeit ist,
loszulassen,
was sie unglücklich macht
und weiterzugehn
in das, was sein wird.
NICHTS hält sie zurück
und das ist zeichen genug.
das leben geht immer weiter,
irgendwie.
sie ist ganz allein und liest viel.
es geht ihr gut.
nur manchmal kommt der schmerz,
den sie wegraucht
und manchmal ein wenig wegweint.
bis es wieder geht.
abends ruft a. an und erzählt ihr lächelnd,
dass er mit seinem freund gesprochen habe
und dieser sich auf sie freut.
und ein heißer schreck durchfährt sie,
weil bisher alles so theoretisch war
wie ein entfernter traum.
aber nun ist es konkret
und sie weiß:
es wird geschehn.
als sie am nächsten morgen erwacht,
ist auf ihrem handy eine frühmorgendliche nachricht von t.
eine von vielen aus den letzten jahren,
mit denen er sich mit einem bild seiner momentanen umgebung
und einem kuss, der nichts bedeutet,
alle paar wochen in erinnerung ruft.
was sie sonst verärgert, rührt sie heute.
es rückt ihr den kopf zurecht, wer sie ist.
dass sie es nicht nötig hat,
gegen ein ende anzuschreiben,
mit dem nur sie sich nicht abfinden mag.
zwei männer,
an denen ihrem herzen kaum etwas liegt
zerren sie wohlwollend weg
von dem, was war.
sie begreift,
dass es zeit ist,
loszulassen,
was sie unglücklich macht
und weiterzugehn
in das, was sein wird.
NICHTS hält sie zurück
und das ist zeichen genug.
das leben geht immer weiter,
irgendwie.
Samstag, 5. August 2017
tell me lies
ich habe GELOGEN,
als ich dir schrieb,
dass du von nun an
nicht mehr WICHTIG bist.
ich will es.
aber die WAHRHEIT ist es NOCH nicht.
vielleicht hast du die WAHRHEIT gesagt,
als du schriebst,
dass du mich von nun an
nur noch
zum ab-und-zu-ficken willst.
ich glaube aber nicht.
als ich dir schrieb,
dass du von nun an
nicht mehr WICHTIG bist.
ich will es.
aber die WAHRHEIT ist es NOCH nicht.
vielleicht hast du die WAHRHEIT gesagt,
als du schriebst,
dass du mich von nun an
nur noch
zum ab-und-zu-ficken willst.
ich glaube aber nicht.
jealousy
ich hätte a. nicht alleine zum einsamen haus fahren lassen sollen.
jetzt sitze ich da und der gedanke, dass du sie jetzt,
in diesem augenblick,
genauso von sinnen wie mich ficken könntest,
macht mich wahnsinnig.
aber dann fällt mir ein,
dass männer wie du anders sind.
jemand, den sie lieben,
wagen sie niemals
so herzhaft,
so frei,
so hemmungslos
zu ficken wie eine frau
wie mich ....
jetzt sitze ich da und der gedanke, dass du sie jetzt,
in diesem augenblick,
genauso von sinnen wie mich ficken könntest,
macht mich wahnsinnig.
aber dann fällt mir ein,
dass männer wie du anders sind.
jemand, den sie lieben,
wagen sie niemals
so herzhaft,
so frei,
so hemmungslos
zu ficken wie eine frau
wie mich ....
without love
leben ohne liebe fällt mir nicht schwer.
mein glück ist nicht abhängig davon, dass ein mann mich liebt.
auf eigenen beinen stehen,
in einklang mit meinen wünschen leben,
niemandem rechenschaft ablegen müssen,
aufregende sexuelle begegnungen haben,
FREI sein, zu tun, was ich will -
all das sind dinge, die in meinem leben
ebenso beglückend sind.
die sehnsucht, daneben auch eine dauerhafte, intensive und ausschließliche
intime beziehung zu leben
ist da.
nur gibt es nicht viele männer, mit denen ich mir vorstellen könnte,
mich in all meiner unabhängigkeit
auch der liebe hinzugeben.
und noch viel weniger männer,
die stark genug wären,
mir meine unabhängigkeit in der liebe zu gewähren.
mein glück ist nicht abhängig davon, dass ein mann mich liebt.
auf eigenen beinen stehen,
in einklang mit meinen wünschen leben,
niemandem rechenschaft ablegen müssen,
aufregende sexuelle begegnungen haben,
FREI sein, zu tun, was ich will -
all das sind dinge, die in meinem leben
ebenso beglückend sind.
die sehnsucht, daneben auch eine dauerhafte, intensive und ausschließliche
intime beziehung zu leben
ist da.
nur gibt es nicht viele männer, mit denen ich mir vorstellen könnte,
mich in all meiner unabhängigkeit
auch der liebe hinzugeben.
und noch viel weniger männer,
die stark genug wären,
mir meine unabhängigkeit in der liebe zu gewähren.
same, same, but different
er bewundert sie, sagt a.,
dass sie sex -
obwohl sie single ist -
so genießt.
und sie würde ihn gerne fragen,
ob es seiner ansicht nach
ein größerer genuss ist,
wenn man dabei, wie er, betrügt.
dass sie sex -
obwohl sie single ist -
so genießt.
und sie würde ihn gerne fragen,
ob es seiner ansicht nach
ein größerer genuss ist,
wenn man dabei, wie er, betrügt.
Freitag, 4. August 2017
dark secret
ich gebe zu, dass ich enttäuscht bin.
nach dieser nacht hätte ich nichts lieber getan, als unsere beziehung wieder aufgenommen.
alle paar wochen ein wochenende mit ihm.
wahnsinnig toller sex.
mit ihm ausgehn.
ihm meine stadt zeigen.
(und vielleicht auch seine endlich ein bisschen kennenlernen)
wunderbare gespräche.
dazwischen herzklopfen und sehnsucht.
so hätte ich mir das gewünscht.
sein vorschlag, es ab und zu hinter ihrem rücken zu tun, kommt für mich nicht infrage und ist so empörend, dass ich ihn dafür am liebsten ins gesicht schlagen würde.
wir werden uns also wirklich nie wieder sehen.
ich versuche mich von dieser enttäuschung mit a. abzulenken.
er bettelt um sex.
aber ich bleibe hart.
werde es erst nächste woche mit ihm tun.
es ist ein spiel.
nach unserem vorspiel am fluss setzen wir unsere erotische konversation fort.
wir sprechen über fantasien, die wir haben.
sexuelle abenteuer, die wir noch gern erleben wollen.
ich erzähle ihm davon, dass ich es gerne einmal mit zwei männern machen würde.
und er sagt: wenn du das willst, dann machen wir das.
so einfach.
erst bin ich überrumpelt.
doch dann plötzlich weiß ich:
ja, ich will es.
ich tu es.
er hat einen freund, mit dem er sowas schon mal gemacht hat.
ich wäre also in guten händen bei dieser erfahrung,
bei meinem ERSTEN MAL.
ich hab keine beziehung und nichts hält mich ab.
und ich tue es auch nicht, weil ich mich an ihm rächen will.
ich tue es ganz allein für mich.
einfach als sinnliches abenteuer.
und um eine weitere dimension meiner sexualität zu erforschen.
und bei allem weiß ich:
DAS ist NUR sex.
unsere nacht war es nicht.
nach dieser nacht hätte ich nichts lieber getan, als unsere beziehung wieder aufgenommen.
alle paar wochen ein wochenende mit ihm.
wahnsinnig toller sex.
mit ihm ausgehn.
ihm meine stadt zeigen.
(und vielleicht auch seine endlich ein bisschen kennenlernen)
wunderbare gespräche.
dazwischen herzklopfen und sehnsucht.
so hätte ich mir das gewünscht.
sein vorschlag, es ab und zu hinter ihrem rücken zu tun, kommt für mich nicht infrage und ist so empörend, dass ich ihn dafür am liebsten ins gesicht schlagen würde.
wir werden uns also wirklich nie wieder sehen.
ich versuche mich von dieser enttäuschung mit a. abzulenken.
er bettelt um sex.
aber ich bleibe hart.
werde es erst nächste woche mit ihm tun.
es ist ein spiel.
nach unserem vorspiel am fluss setzen wir unsere erotische konversation fort.
wir sprechen über fantasien, die wir haben.
sexuelle abenteuer, die wir noch gern erleben wollen.
ich erzähle ihm davon, dass ich es gerne einmal mit zwei männern machen würde.
und er sagt: wenn du das willst, dann machen wir das.
so einfach.
erst bin ich überrumpelt.
doch dann plötzlich weiß ich:
ja, ich will es.
ich tu es.
er hat einen freund, mit dem er sowas schon mal gemacht hat.
ich wäre also in guten händen bei dieser erfahrung,
bei meinem ERSTEN MAL.
ich hab keine beziehung und nichts hält mich ab.
und ich tue es auch nicht, weil ich mich an ihm rächen will.
ich tue es ganz allein für mich.
einfach als sinnliches abenteuer.
und um eine weitere dimension meiner sexualität zu erforschen.
und bei allem weiß ich:
DAS ist NUR sex.
unsere nacht war es nicht.
black
es war nur sex, hat er mir gesagt.
also war das, was ich zwischen uns fühlte, nichts anderes als einbildung.
zum besseren verständnis habe ich nun also alle meine hirngespinste im text schwarz "markiert".
also war das, was ich zwischen uns fühlte, nichts anderes als einbildung.
zum besseren verständnis habe ich nun also alle meine hirngespinste im text schwarz "markiert".
unverzeihlich
das einzige, das bleibt, ist, dass ich es unverzeihlich von mir finde,
mich mit so viel gefühl auf diese nacht eingelassen zu haben.
das war nicht von anfang an so.
als wir uns trafen, war ich vor allem noch sehr cool,
wild entschlossen, für mich sexuell alles mitzunehmen,
was man mitnehmen kann.
nach unserem ersten mal bröckelte meine fassade.
da war etwas, das mich umwarf.
und es war nicht sexuell.
irgendwann gab mein herz seinen widerstand auf.
und das fiel mir weißgott nicht leicht.
das herz, das herz -
wie töricht es ist.
ICH war SO töricht.
einem mann, der mir schon einmal wehgetan hatte, SO SEHR mein herz zu öffnen...
mein gefühl kapitulierte langsam und zögernd.
ABER es KAPITULIERTE.
wie töricht, wie töricht von mir!
was bleibt, ist das wissen, dass mir das nie wieder passiert.
in die affäre mit a. gehe ich mit panzergranaten
und bis auf die zähne bewaffnet.
what IS sex, STAYS sex
within the LIMITS of sex.
und kein schritt mehr darüber hinaus...
genuss muss trotzdem sein.
mich mit so viel gefühl auf diese nacht eingelassen zu haben.
das war nicht von anfang an so.
als wir uns trafen, war ich vor allem noch sehr cool,
wild entschlossen, für mich sexuell alles mitzunehmen,
was man mitnehmen kann.
nach unserem ersten mal bröckelte meine fassade.
da war etwas, das mich umwarf.
und es war nicht sexuell.
irgendwann gab mein herz seinen widerstand auf.
und das fiel mir weißgott nicht leicht.
das herz, das herz -
wie töricht es ist.
ICH war SO töricht.
einem mann, der mir schon einmal wehgetan hatte, SO SEHR mein herz zu öffnen...
mein gefühl kapitulierte langsam und zögernd.
ABER es KAPITULIERTE.
wie töricht, wie töricht von mir!
was bleibt, ist das wissen, dass mir das nie wieder passiert.
in die affäre mit a. gehe ich mit panzergranaten
und bis auf die zähne bewaffnet.
what IS sex, STAYS sex
within the LIMITS of sex.
und kein schritt mehr darüber hinaus...
genuss muss trotzdem sein.
Donnerstag, 3. August 2017
entzauberung
vielleicht - und dieser gedanke kommt mir jetzt gerade zum allerersten mal - habe ich zu viel erotik in dich hineininterpretiert und sie dann aus dir herausgeliebt.
vielleicht bist du - abgesehen natürlich von deinen anatomischen vorzügen - auch nur ein mann wie jeder andere. ein bündel aus ängsten, lügen, geilheit und allmachtsfantasien.
vielleicht war diese nacht auch nur schrecklich banal.
was ICH bin, wirst DU jedenfalls niemals wissen.
niemals begreifen.
wie schade für dich...
what she can have - and what she can't
what she can have:
es ist so unerträglich heiß, als sie sich treffen.
sie trägt nur ein fähnchen von kleid und darunter nichts.
SHE IS SEX.
er wählt eine strandbar am fluss.
mit palmen und liegestühlen und nackten füßen im sand.
sie sitzen nebeneinander und reden.
dass sich ihre politischen ansichten decken, freut sie.
er sagt kluge dinge und sie antwortet kluge dinge.
und nimmt zur kenntnis, dass ihn nicht sehr zu interessieren scheint, was sie sagt.
was er von ihr will, ist etwas anderes.
kluges im kopf braucht man dazu nicht.
er zeigt es ihr, als er sich zu ihr beugt und sie küsst.
und er küsst gut.
später sitzen sie nebeneinander am ufer des flusses mit einer flasche wein im gras.
es ist dunkel und sie sind allein.
nur von der strandbar wehen stimmen und lachen her.
er raucht einen joint.
den er ihr manchmal in einer intimen und sehr sexy geste zwischen die lippen hält.
sie zieht daran, doch sie spürt keinen rausch.
sie küssen sich verlangend und atemlos.
er legt ihre hand keuchend auf den schritt seiner jeans:
sieh mal, was du mit mir machst.
sie spürt dich noch im mund.
deshalb knöpft sie seine jeans auf und beugt sich über seinen schwanz.
er ist schön und steinhart.
sie nimmt ihn in genau diesen mund und er stöhnt auf.
er ist leicht zu blasen.
überlässt sich ihr ganz.
irgendetwas fehlt ihr.
irgendein rausch.
und ein wille, der da ist und sich gegen ihren stellt.
und die hand, die ihren kopf hält und ihn führt.
und etwas in ihrer kehle.
und etwas in ihrem herzen.
sie bringt es zuende, doch sie spürt keinen rausch.
er will sie am wochenende im einsamen haus nehmen.
endlich ganz.
sie präsentiert eine freundliche ausrede und schiebt auf.
irgendwann wird sie es ihm natürlich erlauben.
sie will es.
und ist ja allein und kann tun, was sie will.
aber nicht in diesem zustand, in dem sie jetzt ist.
nicht, während sie etwas ganz anderes aus vollstem herzen vermisst.
what she can't have:
begehren, das schmerzt.
es ist wie ein rausch.
ganz ohne joint.
der duft, deiner haut.
küsse, die mehr sind als gut.
dein herrlicher schwanz in meinem mund.
ich hier und du da.
verschmolzen in verlangen.
in gesprächen, die mich ebenso herausfordern, wie der sex mit dir.
gegensätze und spannung,
mal schneidend und zum zerreißen, mal gelassen entspannt.
dein schwanz in meiner hand.
steinhart und sanft zugleich.
der klang deiner stimme.
unser lachen, das hier und dort verbindet.
deine fragen, über die ich lange nachdenken muss, bevor ich sie beantworte.
sex with the brain.
sex with the soul.
dein schwanz in meiner möse.
beide wie maßgeschneidert für einander.
seine stöße, die tief in mir etwas zum klingen bringen, das mich verrückt macht.
ein rausch ohne joint.
meine sätze, die dich erstaunen, provozieren.
die ruhige aufmerksamkeit, mit der du mir zuhörst....
deine klugheit, die soooooooo sexy ist.....
wortlose gespräche mit körpern, die sich ganz und gar wollen.
arme, die mich halten.
diese stelle an deinem hals, in die mein gesicht nach der ekstase so gut passt.
dein körper und mein körper.
dein wille und mein wille.
in einem ringenden, erbitterten kampf.
in einer unendlichen umarmung.
gänsehautnähe.
und trotzdem du und ich,
ein rausch.
mein joint, das bist du.
dein joint, das bin ich.
welche streiche einem die einbildung zuweilen spielt, haha....
ALLES.
sie kann ALLES haben, was sie will.
es ist so unerträglich heiß, als sie sich treffen.
sie trägt nur ein fähnchen von kleid und darunter nichts.
SHE IS SEX.
er wählt eine strandbar am fluss.
mit palmen und liegestühlen und nackten füßen im sand.
sie sitzen nebeneinander und reden.
dass sich ihre politischen ansichten decken, freut sie.
er sagt kluge dinge und sie antwortet kluge dinge.
und nimmt zur kenntnis, dass ihn nicht sehr zu interessieren scheint, was sie sagt.
was er von ihr will, ist etwas anderes.
kluges im kopf braucht man dazu nicht.
er zeigt es ihr, als er sich zu ihr beugt und sie küsst.
und er küsst gut.
später sitzen sie nebeneinander am ufer des flusses mit einer flasche wein im gras.
es ist dunkel und sie sind allein.
nur von der strandbar wehen stimmen und lachen her.
er raucht einen joint.
den er ihr manchmal in einer intimen und sehr sexy geste zwischen die lippen hält.
sie zieht daran, doch sie spürt keinen rausch.
sie küssen sich verlangend und atemlos.
er legt ihre hand keuchend auf den schritt seiner jeans:
sieh mal, was du mit mir machst.
sie spürt dich noch im mund.
deshalb knöpft sie seine jeans auf und beugt sich über seinen schwanz.
er ist schön und steinhart.
sie nimmt ihn in genau diesen mund und er stöhnt auf.
er ist leicht zu blasen.
überlässt sich ihr ganz.
irgendetwas fehlt ihr.
irgendein rausch.
und ein wille, der da ist und sich gegen ihren stellt.
und die hand, die ihren kopf hält und ihn führt.
und etwas in ihrer kehle.
und etwas in ihrem herzen.
sie bringt es zuende, doch sie spürt keinen rausch.
er will sie am wochenende im einsamen haus nehmen.
endlich ganz.
sie präsentiert eine freundliche ausrede und schiebt auf.
irgendwann wird sie es ihm natürlich erlauben.
sie will es.
und ist ja allein und kann tun, was sie will.
what she can't have:
welche streiche einem die einbildung zuweilen spielt, haha....
ALLES.
sie kann ALLES haben, was sie will.
Mittwoch, 2. August 2017
leichter
ziemlich geiler sex war das...
Dienstag, 1. August 2017
the end: die antwort auf zersauste fragen
sie war das leibhaftige chaos der liebe,
sie war die unerklärte, das ende der liebe,
sie war meine nahrung, meine schwester, mein kind,
meine wollust, meine freiheit, meine zucht.
sie war ungnädig wie leben und tod
und so labend wie trockener weißer wein.
(h. phelps putnam)
looking forward
trotz der blockierung findet a. einen weg, sich mit ihr in verbindung zu setzen.
er will sie heute abend treffen.
sie nicht vögeln.
nur reden und trinken und erfahren, wer sie ist und was ihn so an ihr fasziniert.
sie wird es tun.
und am wochenende,
wird er sie vielleicht in dieses einsame haus bringen, sie werden wein trinken und weiterreden und miteinander schlafen im freien, im haus, überall, wo sie wollen.
sie wird sich nicht verlieben, aber, dass er bei ihr ist, dass er sie nicht allein lässt, das wird sie ihm danken mit all ihrer sinnlichkeit und leidenschaft, das hat er verdient.
er wird sie nicht um den verstand ficken voll zorn,
das lässt sie nicht zu und dazu hat er kein recht.
sie werden einfach nur einen schönen tag verbringen.
als zeichen, dass das leben trotzdem weitergeht.
auch wenn etwas für immer gestorben ist.
Sonntag, 30. Juli 2017
room 123
es ist ein großer, geräumiger raum, den sie betreten.
das zimmer, in dem sie sich lieben werden, ist in sanfte farben getaucht.
sie sind sich noch fremd und doch schon wieder vertraut.
und ungeduldig, dass das liebesspiel endlich beginnt.
es gibt nur sie und ihn und dieses zimmer.
und die lust auf einander, die immer da war.
jetzt im nachhinein sieht sie alles ganz deutlich.
das bett und den stuhl,
den sessel, den tisch.
und sie wünscht sich,
sie könnte ihn dort noch einmal finden,
auf sie wartend,
sich nach ihr verzehrend...
doch dann weiß sie:
diese nachtund die liebe
sind endgültig vorbei.
vorbei.
und alles, was sie noch tun kann,
ist, dieses zimmer vergessen
oder so weit zu kommen,
dass die erinnerung daran nicht mehr so schmerzt wie jetzt...
das zimmer, in dem sie sich lieben werden, ist in sanfte farben getaucht.
sie sind sich noch fremd und doch schon wieder vertraut.
und ungeduldig, dass das liebesspiel endlich beginnt.
es gibt nur sie und ihn und dieses zimmer.
und die lust auf einander, die immer da war.
jetzt im nachhinein sieht sie alles ganz deutlich.
das bett und den stuhl,
den sessel, den tisch.
doch dann weiß sie:
diese nacht
sind endgültig vorbei.
vorbei.
und alles, was sie noch tun kann,
ist, dieses zimmer vergessen
I will miss you
night
nach dem essen ohne höschen bin ich geil und klatschnass.
aber ich will nicht mit dir schlafen, brauche jetzt den anfang von entfernung, die ich langsam zwischen uns zu stellen beginne.
du spürst meine unnahbarkeit und machst auch keinen versuch.
ob aus einsehen oder erschöpfung weiß ich nicht.
wir sitzen gemeinsam auf der balkonbrüstung, während ich rauche.
wir lachen zusammen undmit einem mal hab ich dich sehr lieb.
was ich mir nur einen moment erlaube und dann weit wegschiebe, wo ich es nicht mehr spüren kann.
dann springen wir herunter, machen uns fertig und gehen dann zu bett.
du auf deine seite, ich auf meine seite.
wir reden noch lange, ehe wir in sicherer entfernung einschlafen.
mitten in der nacht werde ich wach, höre deinen ruhigen atem neben mir.
ich gehe hinaus, rauche eine zigarette und sehe in die schon verblassenden sterne.
unsere nacht ist fast vorüber.
ich wische die tränen weg und gehe hinein.
lege mich zu dir,
schiebe die decke weg und deinen bereits harten schwanz in meinen mund.
du bist sofort wach und genießt erschaudernd.
dann schlafen wir noch einmal miteinander, innig und süß.
der morgen graut, der abschied naht.
und ich lieg in deinen armen und denk, gegen jede vernunft:
ich will hier nicht weg.
aber ich will nicht mit dir schlafen, brauche jetzt den anfang von entfernung, die ich langsam zwischen uns zu stellen beginne.
du spürst meine unnahbarkeit und machst auch keinen versuch.
ob aus einsehen oder erschöpfung weiß ich nicht.
wir sitzen gemeinsam auf der balkonbrüstung, während ich rauche.
wir lachen zusammen und
dann springen wir herunter, machen uns fertig und gehen dann zu bett.
du auf deine seite, ich auf meine seite.
wir reden noch lange, ehe wir in sicherer entfernung einschlafen.
mitten in der nacht werde ich wach, höre deinen ruhigen atem neben mir.
ich gehe hinaus, rauche eine zigarette und sehe in die schon verblassenden sterne.
unsere nacht ist fast vorüber.
ich wische die tränen weg und gehe hinein.
lege mich zu dir,
schiebe die decke weg und deinen bereits harten schwanz in meinen mund.
du bist sofort wach und genießt erschaudernd.
dann schlafen wir noch einmal miteinander, innig und süß.
der morgen graut, der abschied naht.
by accident
the woman for sex, the woman for heart
es ist der aufwühlendste, berührendste, fantastischste sex, den ich je hatte.
wir küssen und streicheln uns zärtlich, während wir uns leidenschaftlich lieben.
das ist neu.
und ich erkenne erst nach und nach, dass es das ist, wonach ich mich immer sehnte.
dass es das ist, was ich gesucht und nie gefunden habe.
wir schwitzen vor hitze, sind bachnass und erschöpft.
und doch fällt es keinem von uns ein, abzubrechen und auszuruhn.
dein schwanz fühlt sich sooooo gut in mir an und ich heiße ihn willkommen,
sobald ich ihn, erleichtert fast, wiedererkannt hab.
dann können wir wirklich nicht mehr.
liegen neben einander.
drehen gedankenspiele hin und her,
wie es sein könnte, dass es weitergeht.
dass es nicht das letzte mal ist, dass wir uns so lieben.
und während wir es drehen und wenden, erkenne ich schmerzhaft, dass es eine alternative nicht gibt.
dass mir nie etwas anderes als allerhöchstens die rolle der abundzunebenherfrau zugedacht war,
dass etwas anderes für dich nie in frage kommt.
ich erkenne, wie ernst es dir mit ihr ist.
was merkwürdig ist.
ich hätte nie gedacht, dass man eine frau, die man liebt, so leicht betrügt.
ich erkenne die wahrheit.
sage nein.
und dass es auch MIR gegenüber unfair wäre.
ein argument, das du nicht auf anhieb verstehst.
weil fairness offenbar das letzte ist, das eine nebenher-frau zu erwarten hat.
wir schwitzen vor hitze, sind bachnass und erschöpft.
und doch fällt es keinem von uns ein, abzubrechen und auszuruhn.
dein schwanz fühlt sich sooooo gut in mir an und ich heiße ihn willkommen,
sobald ich ihn, erleichtert fast, wiedererkannt hab.
dann können wir wirklich nicht mehr.
liegen neben einander.
drehen gedankenspiele hin und her,
wie es sein könnte, dass es weitergeht.
dass es nicht das letzte mal ist, dass wir uns so lieben.
und während wir es drehen und wenden, erkenne ich schmerzhaft, dass es eine alternative nicht gibt.
dass mir nie etwas anderes als allerhöchstens die rolle der abundzunebenherfrau zugedacht war,
dass etwas anderes für dich nie in frage kommt.
ich erkenne, wie ernst es dir mit ihr ist.
was merkwürdig ist.
ich hätte nie gedacht, dass man eine frau, die man liebt, so leicht betrügt.
ich erkenne die wahrheit.
sage nein.
und dass es auch MIR gegenüber unfair wäre.
ein argument, das du nicht auf anhieb verstehst.
weil fairness offenbar das letzte ist, das eine nebenher-frau zu erwarten hat.
dreiunddreißig
in den pausen zwischen unseren rasereien erzählen wir uns geschichten.
geschichten aus den letzten sieben jahren ohne uns.
du erzählst, dass SIE eine liste geführt hat.
durchnumeriert mit allen männern, mit denen sie schlief.
du seist die nummer dreiunddreißig.
ich lasse mir meine befremdung nicht anmerken und erzähle,
dass ich bloß zwischen strohfeuern und buschfeuern unterscheide.
dass ich die strohfeuer meist vergesse.
dass DU ein flächenbrand warst und bist, erwähne ich nicht.
geschichten aus den letzten sieben jahren ohne uns.
du erzählst, dass SIE eine liste geführt hat.
durchnumeriert mit allen männern, mit denen sie schlief.
du seist die nummer dreiunddreißig.
ich lasse mir meine befremdung nicht anmerken und erzähle,
dass ich bloß zwischen strohfeuern und buschfeuern unterscheide.
dass ich die strohfeuer meist vergesse.
the meal
du kommst auf meinem gesicht - und ich bin stolz darauf.
es ist eine würde, die du mir lässt:
mir zeigen, wie unbeherrscht und scharf du auf mich bist.
diese würde lässt du mir auch, als ich im roten kleid und zurecht gemacht vor dich trete, um mit dir essen zu gehn.
du machst komplimente und ich fühle mich schön.
beim essen sieht man dir nicht an, was wir den ganzen nachmittag getrieben haben - du wirkst seriös und distinguiert.
mir schon - ich konnte meine haarbürste nirgends finden, bin zerwuschelt und leuchte von innen.
dann zelebrieren wir die erinnerung.
bestellen speisen und wein, genießen zusammen und im geheimen wundgefickt.
die bedienung ist freundlich und scheint auf uns gewartet zu haben.
wir sind die gäste des tages.
obwohl mit uns noch andere menschen da sind.
ich trage kein höschen.
auch das so etwas wie eine tradition.
ich liebe es, ein essen zu genießen.
und trotzdem rattenscharf auf dich zu sein.
nach deinem schwanz in mir.
der in meine pochende möse stößt.
es ist das letzte mal, dass wir zusammen anstoßen und speisen
es ist schön und traurig zugleich.
wir wissen es und tun so, als wüssten wir es nicht.
es ist eine würde, die du mir lässt:
mir zeigen, wie unbeherrscht und scharf du auf mich bist.
diese würde lässt du mir auch, als ich im roten kleid und zurecht gemacht vor dich trete, um mit dir essen zu gehn.
du machst komplimente und ich fühle mich schön.
beim essen sieht man dir nicht an, was wir den ganzen nachmittag getrieben haben - du wirkst seriös und distinguiert.
mir schon - ich konnte meine haarbürste nirgends finden, bin zerwuschelt und leuchte von innen.
dann zelebrieren wir die erinnerung.
bestellen speisen und wein, genießen zusammen und im geheimen wundgefickt.
die bedienung ist freundlich und scheint auf uns gewartet zu haben.
wir sind die gäste des tages.
obwohl mit uns noch andere menschen da sind.
ich trage kein höschen.
auch das so etwas wie eine tradition.
ich liebe es, ein essen zu genießen.
und trotzdem rattenscharf auf dich zu sein.
nach deinem schwanz in mir.
der in meine pochende möse stößt.
the bath
danach baden wir gemeinsam.
aber es ist - nicht so wie früher - kein erotisches, prickelndes bad.
hier ich,
dort du.
dazwischen meine geschichte.
der du aufmerksam und schaudernd lauscht.
ich bin ins erzählen vertieft.
so sehr, dass ich nicht merke, wie kalt das badewasser schon wird.
als ich meine kalte haut spüre, hilfst du mir heraus.
wickelst einen bademantel und später im bett deine arme um mich.
versuchst mich zu wärmen.
mich, die zitternd und zähneklappernd in deinen armen liegt.
als es mir wärmer wird, kommt das begehren endlich zurück.
ich rutsche hinunter zu deinem schwanz und nehme ihn sanft in den mund.
du lässt es geschehen.
genießt es.
schälst mich aus dem bademantel.
weil man deinen schwanz nur nackt und erregt anbeten kann.
und du das weißt.
genauso wie ich.
du verstehst und weißt, wie verrückt ich nach dir bin...
aber es ist - nicht so wie früher - kein erotisches, prickelndes bad.
hier ich,
dort du.
dazwischen meine geschichte.
der du aufmerksam und schaudernd lauscht.
ich bin ins erzählen vertieft.
so sehr, dass ich nicht merke, wie kalt das badewasser schon wird.
als ich meine kalte haut spüre, hilfst du mir heraus.
wickelst einen bademantel und später im bett deine arme um mich.
versuchst mich zu wärmen.
mich, die zitternd und zähneklappernd in deinen armen liegt.
als es mir wärmer wird, kommt das begehren endlich zurück.
ich rutsche hinunter zu deinem schwanz und nehme ihn sanft in den mund.
du lässt es geschehen.
genießt es.
schälst mich aus dem bademantel.
weil man deinen schwanz nur nackt und erregt anbeten kann.
und du das weißt.
genauso wie ich.
du verstehst und weißt, wie verrückt ich nach dir bin...
alone and too late
allein und benommen steige ich aus der u-bahn.
ich frage mich nicht, wo du jetzt bist.
für immer weg genügt als antwort.
auf dem weg zur rolltreppe spiele ich mit mir ein spiel:
auf jede bodenfliese darf ich nur einmal treten.
genau in die mitte und nicht auf ihren rand.
das erste quadrat, in das ich meinen fuß setze, sagt:
für die erkenntnis - zu spät!
das zweite: für die liebe - zu spät!
das dritte: fürs kennenlernen - zu spät!
das vierte: fürs liebemachen - zu spät!
das fünfte: fürs für-immer-in-seinen-armen-bleiben-wollen - zu spät!
das sechste: zu spät!
das siebente: zu spät!
das achte: zu spät!
das letzte: für alles, für alles - zu spät!
ich betrete die rolltreppe und drehe mich nicht mehr um.
in wahrheit hatte ich nie eine chance.
für alles WAR es zu früh und IST es zu spät.
ich frage mich nicht, wo du jetzt bist.
für immer weg genügt als antwort.
hit me
dann, als wir ermattet neben einander liegen - unser liebesspiel muss stunden gedauert haben und war soooooooo intensiv - sprichst du von ihr.
und zeigst mir, auf meine geschockte aufforderung, ihr foto.
ich komme nicht langsam zu mir, sondern bin von einer sekunde zur anderen hellwach.
mein herz krümmt sich vor schmerzen.
und doch bin ich dankbar dafür, dass du sie mir nicht sanft in erinnerung gerufen hast.
sondern wie einen keulenschlag.
und zeigst mir, auf meine geschockte aufforderung, ihr foto.
ich komme nicht langsam zu mir, sondern bin von einer sekunde zur anderen hellwach.
mein herz krümmt sich vor schmerzen.
und doch bin ich dankbar dafür, dass du sie mir nicht sanft in erinnerung gerufen hast.
sondern wie einen keulenschlag.
making love versus having sex
was ich erwartete, waren spiele.
diese erotischen, prickelnden machtspiele, die wir vor jahren miteinander spielten, hinter denen wir unsere unfähigkeit zu lieben, versteckten und die doch ihren wahren kern hatten, der uns verband und zugleich zwischen uns stand.
ich führte, du folgtest.
bis ich dir gestattete, selbst stark zu sein.
du warst ein gelehriger schüler in etwas, das für mich selbst neuland war.
wir spielten ein spiel, das uns erlaubte, schwach zu sein, und das uns doch stärker machte, das uns eine kraft zurückgab, die die liebe uns genommen hatte.
das war unser geschenk an einander.
auch liebe.
auch wenn ich das zunächst nicht so sah.
diese spiele erwartete ich wieder.
du warst bemüht, diese erwartung zu erfüllen.
doch dann brachst du ein.
warst mir plötzlich ganz nah.
ich weiß noch, dass ich mich fragte, woher du plötzlich die kraft und den mut dazu hattest.
während ich auf dir saß.
während du dich langsam und leidenschaftlich in mich bohrtest.
mich zärtlich küssend.
mich wild liebend.
LIEBEND.
so überraschend wie so GANZ und so GAR.
du führtest, ich folgte.
in etwas, das für mich mit dir neuland war.
während wir miteinander verschmolzen, hast du mich keuchend gefragt:
das ist es doch, was dir solche angst macht, oder?
und meine augen sagten zögernd ja.
diese erotischen, prickelnden machtspiele, die wir vor jahren miteinander spielten, hinter denen wir unsere unfähigkeit zu lieben, versteckten und die doch ihren wahren kern hatten, der uns verband und zugleich zwischen uns stand.
ich führte, du folgtest.
bis ich dir gestattete, selbst stark zu sein.
du warst ein gelehriger schüler in etwas, das für mich selbst neuland war.
wir spielten ein spiel, das uns erlaubte, schwach zu sein, und das uns doch stärker machte, das uns eine kraft zurückgab, die die liebe uns genommen hatte.
das war unser geschenk an einander.
auch liebe.
auch wenn ich das zunächst nicht so sah.
diese spiele erwartete ich wieder.
du warst bemüht, diese erwartung zu erfüllen.
looking back
das, was man UNSERE liebe nennen könnte, wenn wir damals fähig gewesen wären, zu lieben, ist sieben jahre alt und älter.
bei unserer ersten begegnung waren wir nichts als zwei gebrochene menschen.
du wurdest mein trost.
dann meine lust.
eine lust, die gewaltig und unermesslich war.
dann ganz leise meine liebe.
und schließlich mein hass.
dann verachtung.
dann ein wunder punkt, der von zeit zu zeit verzehrend in mir bohrte und den ich so gut wie möglich ignorierte, um weiterleben zu können.
dass wir uns nun doch trafen, ist der lust zu verdanken, die ein anderer mann in mir schürte.
so ehrlich will ich doch sein.
nur eine nacht.
die letzte.
für immer.
geschuldet der lust.
und niemandem sonst.
zwei erwachsene menschen.
in einer nacht, die nie geschehen sein darf.
nichts deutete darauf hin, mit welch gewaltigem schmerz alles enden würde.
bei unserer ersten begegnung waren wir nichts als zwei gebrochene menschen.
du wurdest mein trost.
dann meine lust.
eine lust, die gewaltig und unermesslich war.
dann ganz leise meine liebe.
und schließlich mein hass.
dann verachtung.
dann ein wunder punkt, der von zeit zu zeit verzehrend in mir bohrte und den ich so gut wie möglich ignorierte, um weiterleben zu können.
dass wir uns nun doch trafen, ist der lust zu verdanken, die ein anderer mann in mir schürte.
so ehrlich will ich doch sein.
nur eine nacht.
die letzte.
für immer.
geschuldet der lust.
und niemandem sonst.
zwei erwachsene menschen.
in einer nacht, die nie geschehen sein darf.
forever and never
das FÜR IMMER ist trotzdem zwischen uns in dieser nacht.
genauso wie das NIE, das aber nur ein verkleidetes FÜR IMMER ist.
es steht zwischen uns, als ich mich stöhnend vor lust immer wieder auf deinen harten schwanz sinken lasse.
du sollst dich FÜR IMMER an diesen schwanz erinnern, flüsterst du, heiser vor geilheit.
du sollst ihn NIE, NIE vergessen, flüsterst du, heiser vor geilheit.
NIE soll dich ein schwanz so befriedigen wie er, flüsterst du, heiser vor geilheit.
du sollst FÜR IMMER an mich denken, flüsterst du, heiser vor geilheit.
später, als unsere geilheit explodiert ist und in winzigen stücken bei uns im bett liegt und sich ausruht, frage ich dich danach.
du lachst und winkst ab.
MÄNNLICHE ALLMACHTSFANTASIEN, sagst du.
und es ist das einzige, das ich dir sofort und widerspruchslos glaube.
genauso wie das NIE, das aber nur ein verkleidetes FÜR IMMER ist.
es steht zwischen uns, als ich mich stöhnend vor lust immer wieder auf deinen harten schwanz sinken lasse.
du sollst dich FÜR IMMER an diesen schwanz erinnern, flüsterst du, heiser vor geilheit.
du sollst ihn NIE, NIE vergessen, flüsterst du, heiser vor geilheit.
NIE soll dich ein schwanz so befriedigen wie er, flüsterst du, heiser vor geilheit.
du sollst FÜR IMMER an mich denken, flüsterst du, heiser vor geilheit.
später, als unsere geilheit explodiert ist und in winzigen stücken bei uns im bett liegt und sich ausruht, frage ich dich danach.
du lachst und winkst ab.
MÄNNLICHE ALLMACHTSFANTASIEN, sagst du.
und es ist das einzige, das ich dir sofort und widerspruchslos glaube.
writing
dass ich nicht mehr schreibe, hedauerst du zutiefst.
nun sitze ich hier und schreibe und finde es absurd, dass ausgerechnet DU der anlass für dieses endlich-wieder-schreiben bist.
das schreiben tut gut.
es heilt meine seele.
innehalten und sehen, wie viele grausamkeiten du mir in einer einzigen nacht angetan hast.
wie viele lügen ich dir zu meinem schutz erzählt habe.
wie viel liebe und schmerz in uns war und wie viel lust und begehren.
nun sitze ich hier und schreibe und finde es absurd, dass ausgerechnet DU der anlass für dieses endlich-wieder-schreiben bist.
das schreiben tut gut.
es heilt meine seele.
innehalten und sehen, wie viele grausamkeiten du mir in einer einzigen nacht angetan hast.
truth
dann sprichst du mit mir ein ernstes wort.
ich weiß nicht mehr, ob es noch abends oder schon morgens war.
du sagst, dass wir uns nie wieder sehen dürfen.
dass wir unsere telefonnummern löschen und vernünftig sein müssen.
ich setze diese grausamkeit gegen mich konsequent fort.
verlange, dass wir nicht nur löschen sondern auch blockieren.
damit es keine möglichkeit zur kontaktaufnahme mehr gibt.
damit du dein fürimmerleben mit ihr ungestört von mir fortsetzen kannst.
es ist MEIN wunsch.
und dieser wunsch ist mir tiefster schmerz und rettung zugleich.
ich weiß nicht mehr, ob es noch abends oder schon morgens war.
du sagst, dass wir uns nie wieder sehen dürfen.
dass wir unsere telefonnummern löschen und vernünftig sein müssen.
ich setze diese grausamkeit gegen mich konsequent fort.
verlange, dass wir nicht nur löschen sondern auch blockieren.
damit es keine möglichkeit zur kontaktaufnahme mehr gibt.
damit du dein fürimmerleben mit ihr ungestört von mir fortsetzen kannst.
es ist MEIN wunsch.
und dieser wunsch ist mir
shame on me
morgens verlassen wir das hotelzimmer für immer.
genauso wie wir einander für immer verlassen.
zuvor habe ich dich allein zum frühstück geschickt -
ich brauche das kurze alleinsein, um meiner selbstbeherrschung gut zuzureden.
bei einer zigarette gestatte ich mir ein paar tränen.
dann dusche ich, entledige mich meiner nacktheit und unserer lust.
mit jedem kleidungsstück ziehe ich die selbstbeherrschung an, die ich brauchen werde, um das alles gut zu überstehen.
wir verlassen das hotelzimmer für immer.
genauso wie wir einander für immer verlassen.
ich gehe sehr aufrecht.
nicht hastig.
morgen schon werde ich deine scham sein,
verbannt an den ort, den gedanken nie streifen,
verbannt an den ort, wo die schuldgefühle sitzen und kreischend lachen.
dahin will ich zumindest in würde gehen.
genauso wie wir einander für immer verlassen.
wir verlassen das hotelzimmer für immer.
genauso wie wir einander für immer verlassen.
ich gehe sehr aufrecht.
nicht hastig.
morgen schon werde ich deine scham sein,
verbannt an den ort, den gedanken nie streifen,
verbannt an den ort, wo die schuldgefühle sitzen und kreischend lachen.
dahin will ich zumindest in würde gehen.
a.
dass a. mir in dieser nacht aus einem einsamen haus sein ganzes begehren schreibt, ist der einzige schutz, den ich habe vor der selbstverständlichkeit, mit der du von IHR erzählst, als würde es UNS BEIDE in diesem moment nicht geben.
das zarte in mir, das, während wir miteinander schliefen, wie eine grausame stechende blume wiederaufgeblüht ist, dort, wo einmal mein herz war, versuche ich damit zu schützen, dass ich dir diese nachrichten vorlese.
du lächelst frivol und schlägst mir vor, ihm zu sagen, dass ich gerade mit dir im bett bin.
nur eine kleine unsicherheit in deinen augen verrät mir, dass dieser vorschlag nicht ganz uneigennützig ist.
als ich zuhause bin, tu ich es trotzdem.
nicht weil du es mir vorgeschlagen hast - kein mensch ist für mich spielfigur in einem frivolen spiel.
sondern weil ich nicht sein will wie du.
a. reagiert verletzt und mit verhaltenem zorn.
dann sagt er mir, dass er mich übermorgen ficken wird.
dass er mir die seele aus dem leib ficken wird.
wortlos lege ich auf und blockiere ihn.
was er mich lehren will, hast du mir schon beigebracht.
du lächelst frivol und schlägst mir vor, ihm zu sagen, dass ich gerade mit dir im bett bin.
nur eine kleine unsicherheit in deinen augen verrät mir, dass dieser vorschlag nicht ganz uneigennützig ist.
als ich zuhause bin, tu ich es trotzdem.
nicht weil du es mir vorgeschlagen hast - kein mensch ist für mich spielfigur in einem frivolen spiel.
sondern weil ich nicht sein will wie du.
a. reagiert verletzt und mit verhaltenem zorn.
dann sagt er mir, dass er mich übermorgen ficken wird.
dass er mir die seele aus dem leib ficken wird.
wortlos lege ich auf und blockiere ihn.
was er mich lehren will, hast du mir schon beigebracht.
sex
während ich deinen schwanz hingebungsvoll blase, nehme ich von draußen eine bewegung wahr.
ich sehe mit einem schnellen seitenblick eine frau, die uns aus dem fenster gelehnt und stumm durch die geöffnete balkontür beobachtet.
dein schwanz stößt sich tief in meine kehle, fordert aufmerksamkeit und der genuss überkommt mich wie eine welle.
ich vergesse die frau.
sauge weiter selbstvergessen deinen prächtigen schwanz.
er gehört mir nur noch wenige stunden.
diese frau ist mir keinen gedanken mehr wert.
die begrenzte zeit hat mich schamlos gemacht.
ich sehe mit einem schnellen seitenblick eine frau, die uns aus dem fenster gelehnt und stumm durch die geöffnete balkontür beobachtet.
dein schwanz stößt sich tief in meine kehle, fordert aufmerksamkeit und der genuss überkommt mich wie eine welle.
ich vergesse die frau.
sauge weiter selbstvergessen deinen prächtigen schwanz.
er gehört mir nur noch wenige stunden.
diese frau ist mir keinen gedanken mehr wert.
die begrenzte zeit hat mich schamlos gemacht.
sinnlich
ich sitze in einem weißen kaftankleid auf der terrasse, bin darunter ganz nackt.
aus vom weinen verquollenen augen betrachte ich meine großen, schlanken füße mit den langen, braungebrannten zehen. die zehennägel habe ich mit rotem lack angemalt.
sie sind schön.
ich spüre irgendwo in mir meine ungeheure sexuelle kraft.
diese kraft, die ich eines tages wieder nutzen werde.
eines tages, wenn ich mich nicht mehr so vernichtet fühle.
wenn ich nicht mehr die stöße deines schwanzes in mir fühle.
wenn meine brüste nicht mehr brennen von deinen berührungen.
ich weiß jetzt, dass diese kraft nicht ausreicht, um mich zu lieben.
dass sie aber immer noch groß genug ist, um männer wie dich zu quälen in ihren lebenslügen und in ihrem unerfüllten begehren...
meine sinnlichkeit ist eine der würden, die ich uneingeschränkt besitze.
aus vom weinen verquollenen augen betrachte ich meine großen, schlanken füße mit den langen, braungebrannten zehen. die zehennägel habe ich mit rotem lack angemalt.
sie sind schön.
ich spüre irgendwo in mir meine ungeheure sexuelle kraft.
diese kraft, die ich eines tages wieder nutzen werde.
eines tages, wenn ich mich nicht mehr so vernichtet fühle.
wenn ich nicht mehr die stöße deines schwanzes in mir fühle.
wenn meine brüste nicht mehr brennen von deinen berührungen.
ich weiß jetzt, dass diese kraft nicht ausreicht, um mich zu lieben.
dass sie aber immer noch groß genug ist, um männer wie dich zu quälen in ihren lebenslügen und in ihrem unerfüllten begehren...
meine sinnlichkeit ist eine der würden, die ich uneingeschränkt besitze.
scraps of paper
die hotelrechnung behalte ICH.
damit sie für dich keine spur ist, die unsere nacht verrät.
nachdem ich dich hinter mir gelassen habe, halte ich plötzlich hunderte kleine papierschnipsel in der hand.
es ist die hotelrechnung, die ich, nur im herzen weinend, zerrissen habe, ohne es zu merken.
an der u-bahn suche ich nach einem mülleimer, um sie loszuwerden.
und finde keinen.
werde panisch, bis ich bemerke, dass ich direkt vor einem stehe.
werfe sie in einem schneesturm aus papier und verlorenen träumen weg.
damit sie mir nicht die hände verbrennen.
damit sie für dich keine spur ist, die unsere nacht verrät.
wishes
was du mehrmals erwähnst:
dass du auch mir einen mann wünscht, der mich glücklich macht, der mich als die faszinierende frau, die ich bin, zu schätzen weiß.
du erwähnst es mehrmals aus der selbstgerechtigkeit dessen heraus, der beides längst in einer frau gefunden hat, und ich hasse dich dafür.
diese frau betrügst du soeben.
mit MIR.
mit mir, die dir geben kann, was sie dir nicht gibt.
was unwichtig ist für die selbstgerechtigkeit, hinter der du dich verschanzt.
und so ist es kein wunder, dass auch ich mich verschanze.
dass ich dir zum abschied ironisch ein schönes leben wünsche, ohne mich umzudrehen.
eine ironie, die du nicht erkennst.
nicht erkennen willst.
weil sie so manches deiner verstecke zum einstürzen bringen würde.
dass du auch mir einen mann wünscht, der mich glücklich macht, der mich als die faszinierende frau, die ich bin, zu schätzen weiß.
du erwähnst es mehrmals aus der selbstgerechtigkeit dessen heraus, der beides längst in einer frau gefunden hat, und ich hasse dich dafür.
diese frau betrügst du soeben.
mit MIR.
mit mir, die dir geben kann, was sie dir nicht gibt.
was unwichtig ist für die selbstgerechtigkeit, hinter der du dich verschanzt.
und so ist es kein wunder, dass auch ich mich verschanze.
dass ich dir zum abschied ironisch ein schönes leben wünsche, ohne mich umzudrehen.
eine ironie, die du nicht erkennst.
nicht erkennen willst.
weil sie so manches deiner verstecke zum einstürzen bringen würde.
die nacht
Abonnieren
Kommentare (Atom)