Sonntag, 30. Juli 2017

night

nach dem essen ohne höschen bin ich geil und klatschnass.
aber ich will nicht mit dir schlafen, brauche jetzt den anfang von entfernung, die ich langsam zwischen uns zu stellen beginne.
du spürst meine unnahbarkeit und machst auch keinen versuch.
ob aus einsehen oder erschöpfung weiß ich nicht.
wir sitzen gemeinsam auf der balkonbrüstung, während ich rauche.
wir lachen zusammen und mit einem mal hab ich dich sehr lieb.
was ich mir nur einen moment erlaube und dann weit wegschiebe, wo ich es nicht mehr spüren kann.
dann springen wir herunter, machen uns fertig und gehen dann zu bett.
du auf deine seite, ich auf meine seite.
wir reden noch lange, ehe wir in sicherer entfernung einschlafen.

mitten in der nacht werde ich wach, höre deinen ruhigen atem neben mir.
ich gehe hinaus, rauche eine zigarette und sehe in die schon verblassenden sterne.
unsere nacht ist fast vorüber.
ich wische die tränen weg und gehe hinein.
lege mich zu dir,
schiebe die decke weg und deinen bereits harten schwanz in meinen mund.
du bist sofort wach und genießt erschaudernd.
dann schlafen wir noch einmal miteinander, innig und süß.
der morgen graut, der abschied naht.

und ich lieg in deinen armen und denk, gegen jede vernunft:
ich will hier nicht weg.

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