ich sitze in einem weißen kaftankleid auf der terrasse, bin darunter ganz nackt.
aus vom weinen verquollenen augen betrachte ich meine großen, schlanken füße mit den langen, braungebrannten zehen. die zehennägel habe ich mit rotem lack angemalt.
sie sind schön.
ich spüre irgendwo in mir meine ungeheure sexuelle kraft.
diese kraft, die ich eines tages wieder nutzen werde.
eines tages, wenn ich mich nicht mehr so vernichtet fühle.
wenn ich nicht mehr die stöße deines schwanzes in mir fühle.
wenn meine brüste nicht mehr brennen von deinen berührungen.
ich weiß jetzt, dass diese kraft nicht ausreicht, um mich zu lieben.
dass sie aber immer noch groß genug ist, um männer wie dich zu quälen in ihren lebenslügen und in ihrem unerfüllten begehren...
meine sinnlichkeit ist eine der würden, die ich uneingeschränkt besitze.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen